Schnelle Hilfe

Schnelle Hilfe

Schwindel, Schwäche und Benommenheit. Diese Beschwerden können bei Menschen mit Kreislaufstörungen täglich mehrmals auftreten. Dies ist nicht nur lästig sondert verunsichert Betroffene und Angehörige. Natürlich schaffen Hinsetzen oder Hinlegen sofort Abhilfe. Nicht immer ist dies aber möglich oder erforderlich. Mit den hier vorgestellten Sofortmaßnahmen zur Kreislaufstärkung sind innerhalb weniger Minuten eine Blutdrucksteigerung und verbesserte Blutversorgung des Gehirns erreichbar. Wird beispielsweise innerhalb weniger Minuten eine Flüssigkeitsmenge von 400-500 ml getrunken, steigt der Blutdruck reflexartig an. Dieser Effekt kann bis zu 60 Minuten anhalten. Langjährig von Kreislaufstörungen Betroffene nutzen mit Erfolg und oft mehrmals am Tage die hier abgebildeten Gegenmanöver zur sofortigen Kreislaufstärkung. Es handelt sich um eine Reihe von Sofort-Maßnahmen, die zum Erfahrungsschatz von Menschen mit Kreislaufstörungen gehören und von den Betroffenen quasi intuitiv angewendet werden.

Beine hochlegen

Beine hoch lagern

Kündigt sich ein Bewusstseinsverlust an, z.B. durch Benommenheit oder Orientierungsverlust, sollten Sie sich nach Möglichkeit hinlegen oder setzen und die Beine hoch lagern.

Wasserglas

500ml Wasser trinken

Kündigt sich ein Bewusstseinsverlust an, z.B. durch Benommenheit oder Orientierungsverlust, sollten Sie nach Möglichkeit in schnellen Schlucken mindestens 500ml Wasser trinken.

Ist dies nicht möglich, können Sie einem Ohnmachtszustand durch die nachfolgenden Schritte ein Gegenmanöver entgegenwirken:

Beine kreuzen

Stufe 1

Überkreuzen Sie die Beine im Stehen und spannen Sie die Muskeln an.

Arme kreuzen

Stufe 2

Erhöhen Sie zusätzlich die Körperspannung dadurch, dass Sie die verschränkten Arme an den Körper drücken.

Vorbeugen

Stufe 3

Beugen Sie den Oberkörper zusätzlich nach vorne.

Hockstellung

Stufe 4

Gehen Sie in die Hockstellung.

Prof. Dr. Med. Christina Haubrich
„Sie haben Fragen zum Thema ANS oder möchten einen Termin vereinbaren? Ich helfe Ihnen gerne weiter.“

Prof. Dr. Med. Christina Haubrich